Stadträume

Lohsepark

Der Lohsepark wird die mit 4 ha größte zusammenhängende Grünfläche der HafenCity. Wie ein grünes Band wird sich dieser „Central Park“ von Wasser zu Wasser ziehen: Die vom Büro Vogt Landschaftsarchitekten AG (Zürich) gestaltete Anlage erstreckt sich in Teilen schon ab 2013 vom Ericusgraben bis zur Elbe, insgesamt fertiggestellt wird der Park 2018/19.

Das Bild zeigt eine Illustration des Lohseparks aus der Wettbewerbsphase

Der Lohsepark stellt in Zukunft einen attraktiven Erholungsraum dar, an dessen Flanken mehrheitlich Wohngebäude stehen. (© Illustration: Vogt Landschaftsarchitekten, Quelle: HafenCity Hamburg GmbH)

Der Lohsepark im Zentrum

Großzügige Rasenflächen, über 500 neu gepflanzte Bäume und seitlich angeordnete Stadtterrassen, die die Erschließungsstraßen mit dem Park verbinden, werden den zentralen Park prägen. Ein integrierter Gedenkort erinnert an die vom ehemaligen Hannoverschen Bahnhof deportierten Juden, Sinti und Roma.
Entlang der Elbe wird der Park an eine 30 m breite Elbpromenade anknüpfen, die später bis nach Entenwerder führt. Im Baakenhafen wird überdies ein künstliches 1,5 ha großes Spiel- und Freizeitareal angelegt. Der Freiraumwettbewerb für das Quartier Baakenhafen wurde 2011 ausgelobt.
Neben diesen öffentlichen Stadträumen können in der HafenCity auch viele Privatflächen von Bewohnern, Beschäftigten und Besuchern genutzt werden. Denn öffentlicher und privater Grund sind eng miteinander verzahnt, für viele in Privatbesitz befindliche Flächen bestehen Gehrechte durchweg, oder – wie im Überseequartier – Rechte, vergleichbar denen auf öffentlichen Wegeflächen. So wird u. a. sichergestellt, dass Privatflächen zwischen einzelnen Gebäuden für Fußgänger sowie Radfahrer passierbar bleiben, die so ein engmaschiges Wegenetz und gut vernetzte Aufenthaltsflächen nutzen können.